Medien, Desinformation und demokratische Resilienz
Desinformation ist nicht nur „schlechte Informationen". Sie ist eine adaptive Strategie innerhalb von Aufmerksamkeitssystemen, die Empörung, Geschwindigkeit und Identitätskonflikte belohnen.
Dieser Vortrag rahmt Desinformation als Governance-Problem neu ein: wie Institutionen sprechen, wie Öffentlichkeiten Überzeugungen bilden und wie Narrative in fragmentierten Medienumgebungen konkurrieren.
Zielgruppe
Öffentliche Institutionen, NGOs, Bildungsexperten, Journalisten, Forscher und jede Organisation, die unter Polarisierung glaubwürdig kommunizieren muss.
Was das Publikum mitnimmt
- Warum „Faktenchecks" notwendig, aber unzureichend sind
- Wie Aufmerksamkeitsanreize bestimmen, was im öffentlichen Leben als „wahr" gilt
- Der Unterschied zwischen Fehlinformation, Desinformation, Propaganda und narrativer Kriegsführung
- Praktische Kommunikationsmaßnahmen, die Gegenreaktionen reduzieren und das Verständnis erhöhen
- Wie man durch Medienkompetenz, Transparenz und partizipative Sinnstiftung Resilienz aufbaut
Beispielhafte Titel
- Die Lieferkette der Aufmerksamkeit
- Desinformation als Governance
- Wie Narrative Institutionen übernehmen
Empfohlene Formate
Keynote; Workshop für Kommunikationsteams; moderierte Stakeholder-Sitzungen; Panels und Roundtables.